Die alte Krempe und die neue Stadt
Altenkrempe ist älter als die Stadt in seiner Nachbarschaft. Als Crempine erscheint der Name 1170 in der Slawenchronik Helmolds von Bosau, zunächst als Name eines Gewässers. Als 1244 Neustadt angelegt wurde, hieß die Siedlung „Nighestad“ von Altenkrempe – die neue Stadt des alten Ortes.
Heute ist Altenkrempe eine Gemeinde im Amt Ostholstein-Mitte mit 1.078 Einwohnern (Stand 31.12.2025). Mittelpunkt ist das Kirchdorf mit seiner Basilika; dazu kommen Güter, Dörfer und kleine Wohnplätze wie Jarkau, Rogerfelde und Klaushorst.
Güter, Dörfer und Nebengebäude
Zur Gemeinde gehören die Gutssiedlung Hasselburg, deren Gut für Konzerte des Schleswig-Holstein Musik Festivals bekannt ist, und das Gut Sierhagen mit seiner teils von Wasser umgebenen Parkanlage. Daneben liegen Dörfer wie Kassau, Plunkau, Sibstin und Stolpe.
Wo Wohnhäuser neben Scheunen, Ställen oder Remisen stehen, können Zimmererarbeiten beides betreffen: den Dachstuhl des Wohnhauses ebenso wie ein Nebengebäude, einen Unterstand oder einen Carport. Gehört ein Gebäude zu einer denkmalgeschützten Anlage, wird die Denkmalbehörde vor Beginn einbezogen.
Zwischen Binnenwasser und Wald
Das Gemeindegebiet reicht vom Rand des Neustädter Binnenwassers bis in die Forstgebiete der Kasseedorfer Tannen und des Kniphagener Holzes. In feuchter Lage ist für Holzbauten entscheidend, dass Bauteile nach Regen abtrocknen: ausreichende Dachüberstände, Pfosten auf Stützenfüßen statt im Erdreich und belüftete Dachräume, in denen sich keine Feuchte staut.