Ein Kirchdorf am Bungsberg
Das Gemeindegebiet erstreckt sich im Bereich des Bungsbergs, inmitten des Naturparks Holsteinische Schweiz und etwa zehn Kilometer nordöstlich von Eutin. Ort und Kirche werden 1240 erstmals erwähnt; bis 1460 gehörte das gesamte Gebiet zum Kloster Cismar. Den Zusatz „am Bungsberg“ führt die Gemeinde von 1954 an.
Heute leben in der Gemeinde des Amtes Ostholstein-Mitte 2.498 Menschen (Stand 31.12.2025), verteilt auf den Hauptort und Ortschaften wie Rethwisch, Kniphagen, Halendorf und Langenhagen. Auch Gut Mönchneversdorf lag in Schönwalde, und im Gemeindegebiet liegt der Mönchneversdorfer Teich. In der früheren Schule von 1823 ist heute ein Dorf- und Schulmuseum untergebracht.
Bauen am Berg: Wind und Schnee richtig ansetzen
Wer am Bungsberg auf einer freien Anhöhe baut, sollte bei Carport oder Terrassendach nicht von Durchschnittswerten ausgehen. Die Statik richtet sich nach Windzone, Schneelastzone und Geländeform des Bauorts; an offenen Hängen und auf Kuppen kann der Wind kräftiger angreifen als in geschützter Lage. Ein Bausatz sollte deshalb mit seinem Nachweis zum Grundstück passen.
Beim Schnee lohnt ein Blick auf die Umgebung des Bauteils. Steht ein Carport unter der Traufe eines höheren Hausdaches, kann dort abrutschender und zusammengewehter Schnee eine zusätzliche Last bilden, die in der Bemessung auftauchen muss.
Neue Lasten für einen alten Dachstuhl
Kommen Photovoltaikmodule aufs Dach oder ersetzen schwerere Dachziegel die alte Deckung, ändert sich die Belastung des Tragwerks. Ob vorhandene Sparren und Pfetten genügen, zeigt eine Nachrechnung. Reicht ein Querschnitt nicht, lassen sich Sparren seitlich aufdoppeln oder durch eine zusätzliche Pfette mit Stützen entlasten – häufig vom Dachboden aus, wenn dieser zugänglich ist.