Eine Gemeinde aus vielen Orten
Schashagen verteilt sich auf zahlreiche Dörfer, Höfe und Siedlungen – von Albersdorf und Beusloe über Brodau und Merkendorf bis Wohldmorgen. Die Geschichte erklärt das: Ein Teil der Orte lag im Gutsbezirk Brodau, den Heinrich Rantzau 1526 anlegte; andere gehörten dem Lübecker Johanniskloster oder dem Gut Mönchneversdorf, und Bliesdorf, Merkendorf, Marxdorf und Klein Schlamin dem Lübecker St.-Clemens-Kaland.
Heute leben in der Gemeinde des Amtes Ostholstein-Mitte 1.973 Menschen (Stand 31.12.2025) auf gut 41 Quadratkilometern. Die Wirtschaft ist von Landwirtschaft und Tourismus geprägt; dazu kommt ein Gewerbegebiet.
Mehr Wohnraum, ohne in die Breite zu bauen
Ein ungenutzter Dachboden ist eine naheliegende Reserve: Mit einer Gaube entstehen Stehhöhe und Tageslicht, ohne dass das Haus mehr Grundfläche braucht. Ob der Dachraum reicht, zeigen Firsthöhe und Kniestock; ob die Decke darunter Wohnlasten trägt, klärt eine statische Prüfung.
Wo der Platz unter dem Dach nicht genügt, kommt ein Anbau infrage. In Holzrahmenbauweise entstehen die Wände trocken und können vorgefertigt werden; auf einer Hofstelle mit Zufahrt für Lkw und Kran lassen sich auch größere Wandelemente direkt versetzen.
Offene Lage zwischen Feldern und Küste
Zwischen den Dörfern liegt landwirtschaftlich genutztes Land, und die Küste der Lübecker Bucht ist nah. Freistehende Holzbauten wie Carports, Unterstände oder Terrassendächer stehen in solcher Lage dem Wind offen. Kopfbänder oder Windverbände steifen sie seitlich aus; Fundamente und Pfostenanschlüsse sichern sie zusätzlich gegen Abheben.
Die A 1 führt durch den westlichen Teil des Gemeindegebiets, die Bahnstrecke Lübeck–Puttgarden durch Groß Schlamin. Für Baustellen auf dem Land zählt neben der Entfernung vor allem die Zufahrt: Wo ein Lkw mit Wandelementen oder Dachbalken bis ans Haus kommt, verkürzt das die Montage.