Welche Gaubenformen gibt es?
Gauben unterscheiden sich vor allem durch die Form ihres Daches. Sie bestimmt, wie viel Raum entsteht und wie sich der Aufbau ins Gesamtbild des Hauses fügt. Neben der Form zählen Breite und Lage: Viele Bebauungspläne begrenzen, welcher Anteil der Dachlänge mit Gauben besetzt sein darf.
- Schleppgaube: Ihr Dach fällt in dieselbe Richtung wie das Hauptdach, nur flacher. Sie ist vergleichsweise einfach zu bauen und schafft eine breite Zone mit Stehhöhe; ihre geringere Neigung muss zur gewählten Eindeckung passen.
- Flachdachgaube: auch Kastengaube genannt. Sie bietet den größten Raumgewinn und wirkt modern; ihr Dach wird abgedichtet statt gedeckt und braucht ein leichtes Gefälle.
- Satteldachgaube: ein kleines Haus im Dach mit eigenem First und Giebel quer zum Hauptdach. Klassisch, durch die beiden Kehlen aber aufwendiger im Anschluss.
- Spitzgaube: Ihre Front bildet ein Dreieck, die beiden Dachflächen reichen bis auf die Hauptdachfläche hinab. Ohne senkrechte Seitenwangen fügt sie sich unauffällig ein.